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NewsDatum: 25.04.2008On the FringeMultimediales Konzert des Masterstudiengangs Multimediale Komposition der HfMT Hamburg mit Kompositionen von Moxi Beidenegl, Konstantina Orlandatou, Alexander Schubert, Jacob Sello und Sergio VasquezProgramm: Alexander Schubert „Der Grenzübergang zwischen Norwegen und Turin“ (03/2008, UA) Für Klarinette, Klavier, Geige, Schlagzeug, Posaune und Elektronik 1. Morgenaufstieg 2. Personelle Fragen einige Stunden zuvor 3. Norwegen verspricht gebrochen aufzugehen 4. Während wir schliefen kam die Abenddämmerung zurück 5. Bezüglich der Statik der vergangenen Tage Ein Grenzübergang zwischen zwei nicht benachbarten Orten symbolisiert ein gedankliches Terrain, das zwei gegensätzlichen Plätze verbindet und eigentlich nicht existiert – es soll mit diesem Stück musikalisch und inhaltlich beschritten werden. Kompositorisch treffen klassisch notierte Passagen auf transkribierte, im Vorfeld improvisatorisch gewonnene Geräuschaufnahmen. Akustische Instrumente treffen auf ihre prozessierten, spektral manipulierten Varianten. Differente Formteile, mit eigenem musikalischem Vokabular stehen sich gegenüber. Diese Komponenten zu verbinden, verweben und zu kontrastieren ist der Grundgedanke des Stückes – die verschiedenen Sätze des Stückes kennzeichnen die verschiedenen Ansätze. Der Titel und die Namen der Sätze beschreiben aber ebenso einen narrativen Erzählstrang, der sich im kompositorischen Verlauf des Stückes herauskristallisiert hatte. Eine romantische Grenzüberquerung, in einem gebirgigen Landstrich, an einem nicht definierten Ort, zu einer nichtlinearen Zeit, die zwischen den Dämmerungen springt, vor- und zurückläuft. Begonnen im Morgengrauen, in einer unklaren persönlichen Beziehung, Fragmente eines Landes entdeckend, das mit zerklüfteten Bergspitzen aus dem Dunst hervorbricht, nur um wieder in sich selbst zu zerbrechen, zeitlich zurückzusacken. Diese Unklarheit wird zum Ende des Stückes doch überpräsent greifbar, um ein Schlusswort zu erreichen. Angekommen an einem Ort, von dem nicht klar ist, ob er örtlich und zeitlich vor oder nach dem begonnen Morgenaufstieg liegt, nur emotional scheint er zu folgen. Interpreten Klarinette: Nora-Louise Müller Klavier: Tanja Noters Geige: Isabel Würdinger Schlagzeug: Ki-chul Jang Posaune: Lisa Katharina Stick Sergio Vasquez "Er wollte wo anders hingehen, aber konnte er es nicht" (2008-UA) Stück für 4 Laptopspieler, mit Quintetnet. Eine Basslinie (Zuhause) kommt ständig, verbietet der Atmosphäre sich zu ändern. Manchmal entwickelt sie sich weiter - sie kommt aber zurück, wie sie früher war. Die anderen Mitwirkenden versuchen sich zu befreien, bis zum Chaos, aber sie kehren immer wieder zu einem stabilen Anfangspunkt zurück. Sie wollten wo anders hingehen, aber konnten nicht. Dieses Stück ist der erste Versuch Sergio Vasquezs mit dem Quintetnet Programm, das von Prof. Georg Hajdu entwickelt wurde, zu komponieren. In diesem Stück erarbeitet Sergio eine Umgebung, die es den Laptop-Musikern ermöglicht, als Interpreten miteinander zu interagieren. Sie bekommen die Noten in Echtzeit durch das Netzwerk, und reagieren auch in Echtzeit auf sie. Moxi Beidenegl Impulso (2006-8, UA) Für eine Tänzerin und vier Instrumentalisten Tanz: Yolanda Gutiérrez Variable Dauer Während eine Tänzerin einen Impuls aus einem vorproduzierten Tonband generiert, übernimmt das Ensemble diesen Impuls in Form von einer graphischen Partitur. Das Stück baut sich aus verschiedenen Medien zusammen, die etwas addieren oder wegnehmen könnten. Eine Art Metapher unsere Zeit. Wie in unserem Alltag, wo verschiedene Sprachen immer wieder in der Luft sind, die uns Signale schicken, ist das Thema des Stückes die Übersetzung von den Symbolen, die uns umgeben. Auch die Adaptation an diese verschiedenen Medien und das Verständnis Anderer. Interpreten: Ignacio Mendez (e-gitarre), Thomas Oesterheld (bassklarinette), Konstantina Orlandatou (laptop), Sergio Vasquez (laptop). Konstantina Orlandatou "Probe" (2007, UA) für Quintet.net Fünf Computer, die an ein Netzwerk angeschlossen sind. Nachrichten, die in Echtzeit per Netzwerk gesendet werden. Fünf Spieler, die Anweisungen folgen. Und ein Spieler, der einfach improvisiert. Birgit Ulher & Jacob Sello Granular Fields. Für Trompete und Computer Seit mehr als 20 Jahren entwickelt Birgit Ulher ihre eigene Klangsprache jenseits des konventionellen Trompententons. Dabei gelingt es ihr immer wieder, ihrem Instrument neue unerhörte Klänge zu entlocken, die zum Ausgangsmaterial einer von Jacob Sello entwickelten, digitalen Spielumgebung werden. Gesteuert durch Sensoren reagiert die Software auf das Trompetenspiel, die instrumentalen Klänge werden verfremdet und im Raum verteilt. Überraschende Wendungen und komplexe Klangtexturen bestimmen das Bild. Es entsteht ein Dialog zwischen Trompete und Computer. Autor: Georg Hajdu |
Hamburg 2010-09-09
Projekte 2010
19.08.2010 Beitrag der Deutschen Welle über den Masterstudiengang Multimediale Komposition
30.06.2010 Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg erhält Wellenfeld- syntheseanlage
10.05.2010 Blurred Edges - On the Fridge
01.12.2009 Concerti über den Masterstudiengang Multimediale Komposition
23.11.2009 Wir bedanken uns....
28.07.2009 Alexander Schubert: Competition and Festivals
03.05.2009 On the Fringe
13.06.2008 Das Bohlen-Pierce-Klarinettenprojekt
22.05.2008 ICMC 2008
08.05.2008 Komposition
25.04.2008 On the Fringe
07.01.2008 ENSEMBLE NIKEL UND RUBEN SEROUSSi
01.12.2007 Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg wird Partner in Culture 2007-Projekt der EU
13.11.2007 CO-ME-DI-A
25.10.2007 Kyle Gann, New York
26.08.2006 Connecting Media
11.01.2006 Eine kleine Netzmusik
26.04.2005 Drei Arten, die Kunst des Komponierens zu beschreiben
20.02.2005 Masterstudiengang Multimediale Komposition online
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