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NewsDatum: 08.05.2008KompositionInteraktive Installation aus Anlass der Masterprüfung von Konstantina Orlandatou, Multimediale Komposition (Klasse Prof. Georg Hajdu)Die Installation wird vom 19. bis zum 21. Mai im Foyer der Hochschule präsentiert. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, spielerisch die Installation zu erkunden. Am Anfang des 20.Jahrhunderts schrieb der russischer Maler Wassily Kandinsky das Buch „Über das Geistige in der Kunst“. Dieses Buch besteht aus zwei großen Teilen. Im ersten Teil spricht er über die Rolle des Künstlers. Seine Werke sind vom Schaffenswunsch bestimmt, wobei er diesen Wunsch „innere Notwendigkeit“ nennt. Die innere Notwendigkeit ist das Prinzip der Kunst und die Basis für die Harmonie von Farben und Formen. Das wichtigste Objekt für Kandinsky ist das Dreieck. Es ist nicht nur ein Form, sondern ein Symbol, das die Spiritualität, beziehungsweise das geistige Leben, repräsentiert. Seine Spitze guckt immer nach oben und es gibt den Eindruck, dass sich das Objekt bewegt, obwohl es still steht. An seiner höchsten Spitze steht der Künstler, der dafür verantwortlich ist, als Prophet den Menschen die Zukunft zu zeigen. Im zweiten Teil erklärt der Schriftsteller seine eigene Farb– und Formtheorie. Die Farben und Formen haben eine besondere Bedeutung. Das Dreieck schafft Bewegung, der Kreis Stabilität. Nach Kandinsky gibt es vier Farbegruppen von Kontrast. Zuerst gibt’s den dynamischen Konstrast, der aus Blau und Gelb besteht. Beide Farbe sind stark, aber das Gelb ist warm im Gegenteil zum Blau, das kalt ist und mit Unendlichen assoziiert wird. Dann gibt’s den statische Kontrast: Schwarz und Weiß. Weiß repräsentiert die Geburt, das Neue und Schwarz den Tod. Daneben gibt es zwei Kontrastgruppen: Rot mit Grün und Orange mit Violett. Das Grün ist die harmonischste und ruhigste Farbe von allen, weil es die Kombination zweier dynamischer Farben (Blau und Gelb) ist. Kandinsky beschäftigte sich in seiner Theorie auch mit Musik. Alle Farbe haben ihren eigenen Klang. Deswegen teilte er die Farben in vier Hauptklänge ein: warm und hell – warm und dunkel, kalt und hell – kalt und dunkel. Zum Beispiel wird Gelb als Trompetenklang übersetzt, helles Blau als Flöte, dunkles Blau als Cello, tiefes feierliches Blau als Orgel, Rot als die hohen Töne der Geige. Nach 1911, als das Buch erstes Mal herausgegeben wurde, fängt Kandinsky an, eine Reihe von Bilder zu malen, die Kompositionen. Er malte 10 Kompositionen, die alle auf seine Farb- und Formtheorie basieren. Die ersten drei wurden während des zweites Weltkrieges zerstört. Die Kompositionen Nr. IV – VII (1911 – 1913) gehören noch zu seiner abstrakten Periode. Diese Werke haben die Farbe als wichtigste Element. Die Form ist hier sekundär. Aber in der Komposition Nr. VIII (1923) ist die Form das herrschende kompositorische Element. Kreise, gerade Linien und Dreiecke sind die dominierenden Figuren. Eine sehr strenge geometrische Malerei, in der ein großer Kontrast entsteht: Bewegung gegen Stabilität (Dreieck – Kreis). Ist es möglich, ein Bild zu „hören“? Autor: Konstantina Orlandatou |
Hamburg 2010-09-09
Projekte 2010
19.08.2010 Beitrag der Deutschen Welle über den Masterstudiengang Multimediale Komposition
30.06.2010 Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg erhält Wellenfeld- syntheseanlage
10.05.2010 Blurred Edges - On the Fridge
01.12.2009 Concerti über den Masterstudiengang Multimediale Komposition
23.11.2009 Wir bedanken uns....
28.07.2009 Alexander Schubert: Competition and Festivals
03.05.2009 On the Fringe
13.06.2008 Das Bohlen-Pierce-Klarinettenprojekt
22.05.2008 ICMC 2008
08.05.2008 Komposition
25.04.2008 On the Fringe
07.01.2008 ENSEMBLE NIKEL UND RUBEN SEROUSSi
01.12.2007 Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg wird Partner in Culture 2007-Projekt der EU
13.11.2007 CO-ME-DI-A
25.10.2007 Kyle Gann, New York
26.08.2006 Connecting Media
11.01.2006 Eine kleine Netzmusik
26.04.2005 Drei Arten, die Kunst des Komponierens zu beschreiben
20.02.2005 Masterstudiengang Multimediale Komposition online
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